Instore Retail Media als Erfolg für Non-Endemic-Brands
Wenn wir an Werbung im Supermarkt denken, haben viele zunächst die klassischen endemischen Produkte im Kopf – von Schokolade über Getränke bis hin zu Haushaltswaren. Doch der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) ist längst mehr als nur die Bühne für das, was direkt im Regal steht. Immer häufiger nutzen auch Non-Endemic Brands – also Marken und Dienstleistungen außerhalb des typischen Supermarkt-Sortiments – die enorme Strahlkraft des Point of Sale.
Digitale Screens im LEH eröffnen hier ein einzigartiges Umfeld: hohe Reichweite, maximale Sichtbarkeit und ein Moment, in dem Konsument:innen offen für Inspiration sind. Aktuelle Studien des Fachverbands Außenwerbung (FAW) belegen, warum gerade jetzt die Zeit reif ist, dieses Potenzial zu nutzen.
Reichweite trifft Qualität
Der LEH ist ein Ort, an dem fast jede:r regelmäßig präsent ist – und genau das macht ihn so attraktiv für Markenbotschaften. 82 % der Konsument:innen kaufen wöchentlich im Supermarkt ein. Damit erreicht Werbung im LEH nicht nur eine breite, sondern auch eine wiederkehrende Zielgruppe.
Hinzu kommt: 86 % der Befragten geben an, POS-Medien bewusst wahrzunehmen. Das bedeutet, Marken treffen hier nicht auf zufällige Sichtkontakte, sondern auf eine hohe Kontaktqualität. Im direkten Umfeld der Warenwelt wirkt jede Botschaft unmittelbarer – und bleibt besser im Gedächtnis.
Digitale Screens als Aufmerksamkeitstreiber
Die Relevanz digitaler Screens im Supermarkt hat sich in den letzten Jahren deutlich gesteigert: Ihre Beachtung ist von 34 % im Jahr 2018 auf 66 % im Jahr 2025 gestiegen – und hat sich damit nahezu verdoppelt. Damit zählen Screens zu den wachstumsstärksten Werbeträgern im Handel. Sie verbinden die emotionale Wirkung bewegter Bilder mit der Stärke des POS-Umfelds. Für Marken bedeutet das: maximale Sichtbarkeit in einem hochdynamischen Moment der Konsumentenreise.
Nähe schafft Relevanz
Ein entscheidender Vorteil für Non-Endemic Brands liegt in der lokalen Nähe. Werbung im vertrauten Supermarkt-Umfeld wird als seriös, glaubwürdig und relevant wahrgenommen. Diese Nähe schafft Vertrauen – ein Schlüsselfaktor insbesondere bei beratungsintensiven Produkten und Dienstleistungen wie Versicherungen, Banken oder Möbel- und Einrichtungshandel.
Wer direkt vor Ort inspiriert und informiert, positioniert sich als relevanter Anbieter und baut nachhaltige Markenbindung auf.
Junge Zielgruppen im Fokus
Die Studien zeigen zudem: Vor allem junge Konsument:innen reagieren stark auf POS-Medien. Bei den 25- bis 34-Jährigen liegt die Aufmerksamkeit bei beeindruckenden 95 %. Für Marken, die sonst nur schwer Zugang zu dieser begehrten Zielgruppe finden, bieten Screens im Supermarkt eine der wirkungsvollsten Möglichkeiten, Sichtbarkeit und Vertrauen aufzubauen.
Fazit: Das richtige Medium für Non-Endemic Brands
Digitale Screens im Supermarkt sind weit mehr als ein neuer Werbekanal – sie sind echte Markenbotschafter. Sie kombinieren Reichweite mit Relevanz, Aufmerksamkeit mit Vertrauen und schaffen so ein Umfeld, das für FMCG ebenso wie für Non-Endemic Brands einzigartig ist.
Wer heute auf DOOH im LEH setzt, investiert in nachhaltige Markenwirkung – und sichert sich einen entscheidenden Vorsprung in einem Wettbewerb, in dem Sichtbarkeit und Nähe immer wichtiger werden.
Quelle: https://faw-ev.de/media/pressemitteilungen/2025/trendanalyse_pos-medien_2025.pdf